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Regenbogenfische aus Australien im Aquarium

Heute möchten wir dir die faszinierende Welt der Regenbogenfische näherbringen, insbesondere die Arten Melanotaenia und Blauaugen.

Regenbogenfische - Farbenpracht im Aquarium

Regenbogenfische, auch bekannt als Melanotaenia, sind berühmt für ihre atemberaubende Farbenvielfalt und ihre lebhaften Muster. Ursprünglich beheimatet in den Gewässern Australiens, sind sie eine wahre Augenweide im Aquarium. Mit ihrem schillernden Regenbogenmuster bringen sie Leben und Farbe in jedes Becken.

Melanotaenia - Die Vielfalt der Regenbogenfische

Die Gattung Melanotaenia umfasst zahlreiche Arten, die jeweils ihre eigenen einzigartigen Merkmale und Farbkombinationen besitzen. Von kräftigen Rottönen über strahlendes Gelb bis hin zu leuchtenden Blautönen ist für jeden Aquarianer etwas dabei. Dabei zeichnen sich die Melanotaenia-Arten nicht nur durch ihre Farbenpracht aus, sondern auch durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten.

Blauaugen - Die charmanten Verwandten der Regenbogenfische

Neben den Melanotaenia-Arten gibt es eine weitere Gruppe von Regenbogenfischen, die als Blauaugen bekannt sind. Diese kleinen, friedlichen Fische haben ihren Namen von ihren markanten blauen Augen. Die Blauaugen sind für ihre Anpassungsfähigkeit und Robustheit bekannt und eignen sich daher besonders gut für Anfänger im Bereich der Aquaristik.

Artgerechte Haltung

Damit Regenbogenfische ihr volles Potenzial entfalten können, ist eine artgerechte Haltung von großer Bedeutung. Hier sind einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Platz im Aquarium: Regenbogenfische benötigen ausreichend Platz. Je nach Art und Größe sollten sie genügend Schwimmraum und Versteckmöglichkeiten haben.
  • Wassertemperatur: Die Wassertemperatur sollte den natürlichen Bedingungen der Herkunftsregion der Fische entsprechen.
  • Soziales Verhalten: Regenbogenfische sind gesellige Tiere und sollten daher in Gruppen gehalten werden.
  • Wasserqualität: Die Wasserqualität ist entscheidend. Regelmäßige Wasserwechsel und eine effektive Filterung sind unerlässlich.
  • Ernährung: Die Ernährung der Regenbogenfische sollte abwechslungsreich sein und alle notwendigen Nährstoffe enthalten.

Mit diesen Grundlagen und etwas Hingabe kannst du Regenbogenfische aus Australien in deinem Aquarium halten und ihre wunderbare Farbenpracht jeden Tag genießen.

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Häufige Fragen

Zu den bekanntesten und im Handel am häufigsten vertretenen Arten aus Down Under gehören der Fluss-Regenbogenfisch (Melanotaenia fluviatilis), der farbenprächtige Pracht-Regenbogenfisch (Melanotaenia splendida), der filigrane Filigran-Regenbogenfisch (Iriatherina werneri) sowie verschiedene, lokal angepasste Populationen des Westlichen Regenbogenfisches (Melanotaenia australis).

Da die meisten australischen Regenbogenfisch-Arten eine stattliche Endgröße von 8 bis 12 cm erreichen und als ausgesprochen lebhafte Gruppenfische gelten, liegt die absolute Untergrenze bei Aquarien ab 200 bis 300 Litern Volumen (mindestens 100 bis 120 cm Kantenlänge). Kleinere Ausnahmen wie der zarte Filigran-Regenbogenfisch können bereits in gut strukturierten Becken ab 80 bis 100 Litern gepflegt werden.

Im Gegensatz zu vielen verwandten Arten aus Neuguinea, die weicheres Wasser benötigen, zeigen sich die meisten australischen Regenbogenfische unkompliziert und anpassungsfähig. Sie gedeihen hervorragend in mittelhartem bis hartem Wasser mit einer Gesamthärte (GH) von 10 bis 20 °dGH und einem stabilen, leicht alkalischen pH-Wert zwischen 7,0 und 8,0. Die optimale Wohlfühltemperatur liegt konstant zwischen 22 und 26 °C.

Das A und O bei der Gestaltung ist eine sinnvolle Raumaufteilung: Die Tiere benötigen im mittleren und oberen Beckenbereich eine große, freie Rennstrecke, um ihr starkes Schwimmbedürfnis auszuleben. Eine dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung ist dennoch wichtig, da sie Schutz bietet und als Sichtblende dient. Eine leistungsstarke Filterung mit spürbarer Strömung simuliert zudem den Charakter ihrer natürlichen Fließgewässer.

Regenbogenfische sind agile Allesfresser (Omnivoren) mit einem oberständigen Maul, das perfekt für die Aufnahme von Nahrung an der Wasseroberfläche geeignet ist. Neben hochwertigem Flockenfutter und schwimmendem Granulat sollte regelmäßig Frost- und Lebendfutter wie weiße Mückenlarven, Artemia, Daphnien oder kleine Fruchtfliegen (Drosophila) auf dem Speiseplan stehen.

Ja, australische Regenbogenfische sind trotz ihrer Dynamik äußerst friedliche und gesellige Aquarienbewohner. Sie lassen sich ideal mit anderen robusten, schwimmfreudigen Arten wie größeren Barben oder Bärblingen vergesellschaften. Auch bodenlebende Fische (wie Panzerwelse oder Harnischwelse) sind perfekte Partner, da Regenbogenfische zu Boden gesunkenes Futter meist ignorieren.

Ihre vollen Schillerfarben zeigen die Männchen vor allem während der morgendlichen Balz. Ein Aquarienstandort, der etwas natürliches Morgenlicht einfängt, oder eine LED-Beleuchtung mit Sonnenaufgangssimulation bringt die Pracht perfekt zur Geltung. Ein dunkler Bodengrund, dichte grüne Pflanzen im Hintergrund sowie die regelmäßige Fütterung mit carotinhaltigem Futter (z. B. Cyclops) verstärken den Farbeffekt drastisch.

Datum

7. Juli 2023

Kategorien

Fischvorstellung