Knurrender Gurami (Trichopsis vittata)
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Knurrender Gurami (Trichopsis vittata – der „knurrende“ Labyrinthfisch)
Herkunft & Besonderheiten
Der Knurrender Gurami (Trichopsis vittata) stammt aus Südostasien und kommt dort in Ländern wie Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos sowie auf den Inseln Sumatra, Borneo und Java vor. Er besiedelt bevorzugt langsam fließende oder stehende, dicht verkrautete Gewässer wie Gräben, Reisfelder, Tümpel und Uferzonen kleiner Bäche.
Seinen deutschen Namen verdankt er den gut hörbaren „Knurrlauten“, die vor allem bei Revierstreitigkeiten, Balz und innerartlicher Kommunikation entstehen. Als typischer Labyrinthfisch besitzt der Knurrender Gurami ein besonderes Atemorgan und kann atmosphärische Luft aufnehmen, wodurch er auch in sauerstoffärmeren Zonen gut zurechtkommt.
Aussehen & Verhalten
Trichopsis vittata erreicht je nach Herkunft und Pflege etwa 5–7 cm Gesamtlänge und ist damit ein eher kleinbleibender Labyrinthfisch. Die Grundfärbung ist beige bis bräunlich mit mehreren dunklen Längsstreifen und schimmernden, bläulich bis rötlichen Reflexen in den Flossen, die je nach Lichteinfall sehr attraktiv wirken.
- Schlanker, leicht gestreckter Körper mit typischer Labyrinthfisch-Proportion.
- Feine Längszeichnung mit dunkleren Streifen und irisierenden Schuppen.
- Flossen mit rötlichen, blauen oder türkisfarbenen Schimmern je nach Zuchtlinie und Stimmung.
- „Knurrende“ Laute bei Balz, Revierverhalten oder innerartlichen Auseinandersetzungen.
Im Aquarium sind Knurrende Guramis eher ruhig und zunächst etwas scheu. Fühlen sie sich sicher, zeigen sie ein spannendes Sozial- und Balzverhalten, bei dem das typische Knurren in ruhiger Umgebung sogar außerhalb des Beckens wahrnehmbar sein kann.
Haltungsbedingungen & Aquariumgröße
Für den Knurrenden Gurami eignet sich ein gut strukturiertes, dicht bepflanztes Aquarium mit vielen Versteckmöglichkeiten. Die Art ist friedlich, benötigt aber etwas Erfahrung, da sie empfindlich auf Stress und ungeeignete Mitbewohner reagiert.
- Empfohlene Mindestbeckengröße: ab ca. 60–80 cm Kantenlänge (80–120 Liter) für eine kleine Gruppe.
- Dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung, kombiniert mit Wurzeln und fein strukturierter Deko.
- Schwimmpflanzen zur Abdunkelung und als Deckung in der oberen Wasserschicht.
- Ruhiger Standort ohne starke Erschütterungen oder grelles Licht direkt vor der Frontscheibe.
Knurrende Guramis halten sich bevorzugt im mittleren und oberen Aquarienbereich auf, nutzen aber auch dichte Pflanzenregionen, um sich bei Bedarf zurückzuziehen. Eine leicht gedämpfte Beleuchtung und eine dunklere Einrichtung sorgen für natürliche Farben und mehr Wohlbefinden.
Wasserwerte & Technik
In ihrem natürlichen Lebensraum leben Knurrende Guramis in eher weichem bis mittelhartem Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert. Im Aquarium sollte auf stabile, saubere Verhältnisse geachtet werden, ohne starke Strömung.
- Temperatur: ca. 23–28 °C.
- pH-Wert: etwa 6,0–7,5.
- Gesamthärte: weich bis mittelhart (ca. 5–15 °dGH).
- Sanfte Filterung mit möglichst geringer Oberflächenströmung.
Da Trichopsis vittata regelmäßig Luft an der Wasseroberfläche schnappt, sollte diese stets frei zugänglich sein. Eine geschlossene Abdeckung ist wichtig, damit sich über dem Wasser eine warme, feuchte Luftschicht bildet, was Atemwegsproblemen vorbeugt.
Vergesellschaftung
Der Knurrende Gurami ist grundsätzlich friedlich, kann untereinander aber ein ausgeprägtes Sozial- und Rangordnungsverhalten zeigen. Eine durchdachte Vergesellschaftung ist entscheidend, damit die Tiere ihr typisches Verhalten ungestört zeigen können.
- Haltung am besten paarweise oder in kleiner Gruppe mit Überschuss an Weibchen (z. B. 1 Männchen, 2–3 Weibchen).
- Geeignete Mitbewohner: ruhige, kleinbleibende Fische wie kleine Bärblinge, Rasboren oder Zwergpanzerwelse.
- Ungeeignet sind sehr aktive, zupfende oder aggressive Arten, die Guramis bedrängen oder Flossen beschädigen.
- Ausreichend Verstecke und Sichtbarrieren reduzieren Stress und innerartliche Spannungen.
In gut strukturierten Becken mit moderatem Besatz lassen sich balzende Männchen und kurze, aber harmlose Revierstreitigkeiten beobachten, bei denen die typischen Knurrlaute entstehen.
Ernährung
Trichopsis vittata ist ein überwiegend carnivorer Kleinräuber, der in der Natur kleine Insekten, Larven und anderes Zooplankton aufnimmt. Im Aquarium sollte das Futter entsprechend fein und abwechslungsreich gewählt werden.
- Hauptfutter: feines Flocken- oder Granulatfutter für Fleischfresser, das an der Oberfläche oder im Mittelwasser aufgenommen werden kann.
- Sehr gern genommen: Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Cyclops, Daphnien, Mückenlarven (in passender Größe).
- Kleinere Portionen mehrmals täglich füttern, statt einer großen Mahlzeit.
- Futter möglichst abwechslungsreich gestalten, um Farbenpracht, Kondition und Zuchtbereitschaft zu fördern.
Futterreste sollten nicht dauerhaft im Becken verbleiben, da Knurrende Guramis empfindlich auf schlechte Wasserqualität reagieren. Die Tiere fressen eher ruhig und sollten nicht mit deutlich gierigeren Fischen konkurrieren müssen.
Zucht, Lautäußerungen & Lebensdauer
Der Knurrende Gurami ist ein Schaumnestbauer: Das Männchen baut ein Schaumnest unter breiten Blättern oder an ruhigeren Oberflächenbereichen. Bei der Balz sowie beim Nestbau und der Revierverteidigung ist das charakteristische „Knurren“ besonders häufig zu hören.
- Das Männchen baut ein Schaumnest, unter dem die Paarung und Eiablage stattfinden.
- Das Männchen bewacht das Nest und kümmert sich um Eier und Larven, bis diese frei schwimmen.
- Für die Zucht eignen sich kleinere, flache Zuchtbecken mit dichtem Pflanzenwuchs und sehr ruhiger Umgebung.
- Jungfische benötigen sehr feines Lebendfutter (Infusorien, Artemia-Nauplien) und sauberes, aber strömungsarmes Wasser.
Bei guter Pflege können Knurrende Guramis mehrere Jahre alt werden und entwickeln sich zu faszinierenden, charakterstarken Aquarienbewohnern. Besonders für Liebhaber von Labyrinthfischen, die Wert auf natürliches Verhalten und spannende Lautäußerungen legen, ist Trichopsis vittata eine hervorragende Wahl.
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