Genetzter Panzerwels (Corydoras sodalis (Brochis))
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Corydoras sodalis ist ein ruhiger Bodenfisch für das Süßwasseraquarium. Die Art wirkt unaufdringlich und passt gut in viele Becken. Die Haltung gilt als unkompliziert und ist auch für Einsteiger geeignet. Ein Genetzter Panzerwels erreicht eine Länge von etwa 6 cm. Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge reicht für eine kleine Gruppe aus. Die Tiere zeigen ein aktives Suchverhalten am Boden und sind tagsüber gut zu beobachten. Corydoras sodalis lebt gesellig und sollte nicht einzeln gepflegt werden. Eine Besonderheit ist die feine Netzzeichnung auf dem Körper.Zudem gehört die Art zu den Darmatmern und holt gelegentlich Luft an der Oberfläche.
Durch eine kürzliche Aufteilung der corydoradlinen Panzerwelse wurde diese Art zu einer neuen wissenschaftlichen Gattung zugeordnet und heißt daher nun auch Brochis sodalis.
Faktencheck
Genetzter Panzerwels: Alle Infos zu Futter, Haltung & Co.
Corydoras sodalis stammt aus Südamerika. Das Verbreitungsgebiet liegt vor allem im Amazonasbecken in Peru und Brasilien. Dort bewohnt die Art langsam fließende Nebenflüsse und Überschwemmungsgebiete. Häufig hält sie sich in ufernahen Bereichen auf. Der Bodengrund besteht meist aus Sand oder feinem Schlamm. In diesen Zonen sammelt sich viel organisches Material. Pflanzen wachsen dort dicht am Rand der Gewässer. Wurzeln und Äste liegen oft im Wasser. Die Art nutzt diese Bereiche als Schutz und zur Nahrungssuche.Ein Genetzter Panzerwels hat einen gedrungenen, leicht abgeflachten Körper. Die Grundfarbe ist silbrig bis graubeige. Darüber liegt ein dunkles, netzartiges Muster. Dieses Muster verleiht der Art ihren Namen. Die Bauchseite ist deutlich heller gefärbt. Die Rückenflosse ist hoch und leicht dreieckig. Brust- und Bauchflossen sind durchsichtig. Die Schwanzflosse zeigt feine dunkle Linien. Der Bodenbewohner wirkt insgesamt harmonisch und gleichmäßig gefärbt. Die maximale Körperlänge liegt bei rund 6 cm.
Die Geschlechtsunterschiede sind nicht sofort erkennbar. Weibchen werden etwas größer und kräftiger. Männchen bleiben schlanker und etwas kleiner.
Corydoras sodalis lässt sich im Aquarium vermehren. Die Zucht gilt als machbar, erfordert aber etwas Erfahrung. Ein separates Zuchtbecken ist sinnvoll. Zur Anregung der Paarung helfen größere Wasserwechsel. Dabei wird oft die Regenzeit simuliert. Die Tiere zeigen dann ein typisches Balzverhalten. Die Eier werden an Scheiben oder Pflanzen abgelegt. Nach der Eiablage sollten die Elterntiere entfernt werden. Die Jungfische schlüpfen nach wenigen Tagen. Eine feine Erstnahrung ist wichtig für ein gutes Wachstum.
Optimale Wasserwerte zur Haltung
Corydoras sodalis bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 6,0 und 7,2. Die Gesamthärte sollte im Bereich von 2 bis 10 liegen. Für die Karbonathärte sind Werte von 0 bis 6 geeignet. Das Wasser sollte sauber und gut gefiltert sein. Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig, es sollten jedoch starke Schwankungen der Wasserwerte vermieden werden. Corydoras sodalis reagiert sensibel auf schlechte Wasserqualität. Die optimale Temperatur liegt zwischen 22 und 26 °C. Eine gleichmäßige Temperatur fördert das Wohlbefinden der Tiere.Viele südamerikanische Zierfische profitieren von Huminstoffen im Aquarienwasser. Diese natürlichen Stoffe stammen aus pflanzlichem Material wie Wurzeln, Holz oder herabgefallenem Laub, das in Regenwaldgewässern allgegenwärtig ist. Sie unterstützen die Abwehrkräfte der Fische und können die Ausbreitung von Pilzen und Krankheitserregern reduzieren. Gleichzeitig erhält das Wasser eine leicht bernsteinfarbene Tönung, die dem natürlichen Lebensraum sehr nahekommt. Für eine gleichmäßige und einfache Zugabe eignet sich ein flüssiger Wasseraufbereiter wie Humin BioPro besonders gut. Damit lässt sich das Wohlbefinden von Corydoras sodalis gezielt fördern.
Haltungsbedingungen, Aquarieneinrichtung, Vergesellschaftung
Ein Genetzter Panzerwels sollte immer in einer Gruppe gehalten werden. Sechs Tiere gelten als sinnvolle Mindestanzahl. Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge ist dafür ausreichend. Größere Becken mit größeren Gruppen oder sogar einem Schwarm sind von Vorteil. Die Art eignet sich gut für ein Gesellschaftsbecken. Corydoras sodalis ist friedlich und nicht territorial. Die Tiere halten sich fast ausschließlich am Boden auf. Freie Bodenflächen mit feinem Sand sind daher wichtig.Dieser Bodenbewohner braucht einen feinen Bodengrund. Sand ist dafür besonders gut geeignet. Die empfindlichen Barteln der Tiere werden so nicht verletzt. Wurzeln aus Moorkienholz bieten Schutz. Auch glatte Steine können eingebracht werden. Zwischen diesen Strukturen entstehen Rückzugsorte. Pflanzen sind sinnvoll und geben Sicherheit. Geeignet sind viele Aquariumpflanzen, da diese Welse keine Pflanzen fressen. Schwimmpflanzen wie der Froschbiss dämpfen das Licht und erzeugen Deckung von oben sowie eine tolle Stimmung. Das Aquarium kann als Südamerika-Gesellschaftsbecken gestaltet werden. Auch ein Flussbiotop mit sanfter Strömung passt gut. Wichtig ist eine klare Struktur mit offenen Bereichen.
Ein Genetzter Panzerwels ist sehr friedlich. Er lässt sich gut mit anderen ruhigen Südamerika-Arten vergesellschaften. Kleine Salmler wie Zitronensalmler, Rote Neons oder Purpurziersalmler passen gut. Auch L-Welse bzw. Harnischwelse sind geeignet. Diese Art stellt auch eine optimale Ergänzung für Buntbarsche wie Skalare oder Zwergbuntbarsche dar. Wichtig ist ein ähnlicher Anspruch an die Wasserbedingungen. Aggressive oder sehr große Fische sind ungeeignet. Corydoras sodalis zeigt kein Revierverhalten. Zwerggarnelen können gehalten werden. Sehr kleine Junggarnelen können gelegentlich gefressen werden.
Artgerechte Fütterung
Corydoras sodalis sucht seine Nahrung am Boden. In der Natur frisst die Art kleine Wirbellose. Dazu gehören Insektenlarven und Würmer. Pflanzen und Algen spielen bei der Ernährung keine große Rolle. Die Nahrung wird aktiv im Substrat gesucht.Im Aquarium nimmt C. sodalis gerne abwechslungsreiches Futter an. Sinkendes Futter ist besonders wichtig. Frostfutter wie Tubifex oder rote Mückenlarven wird gut akzeptiert. Auch hochwertiges, spezielles Panzerwels-Granulat ist geeignet. Die Fütterung sollte regelmäßig erfolgen. Kleine Portionen sind besser als große Mengen. So bleibt das Wasser sauber. Ein Genetzter Panzerwels ist kein Restefresser und braucht gezielte Fütterung.
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