Australische Wüstengrundel (Chlamydogobius eremius)
Nachzucht
tolles Farbspiel
interessante Grundel
friedlich
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Produktnummer:
4764
Produktinformationen "Australische Wüstengrundel (Chlamydogobius eremius)"
Australische Wüstengrundel: Chlamydogobius eremius kaufen bei Zierfische-Direkt
Chlamydogobius eremius ist ein spannender Bewohner für dein Aquarium. Diese Art kommt mit vielen Bedingungen zurecht und gilt deshalb als unkompliziert. Auch Anfänger haben Freude an der Haltung, da sie robust und anpassungsfähig ist. Das unterscheidet diese Art etwas von vielen anderen Grundeln, die manchmal etwas kompliziert sein können.Mit einer Endgröße von etwa 6 cm bleibt sie handlich, sodass schon Aquarien ab 60 cm Kantenlänge geeignet sind. Die Australische Wüstengrundel zeigt ein lebendiges Verhalten und fällt durch ihre neugierige Art auf. Eine Besonderheit ist ihre Fähigkeit, auch extreme Lebensräume in der Natur zu meistern. Manchmal wird die Art im Handel auch als „Desert Goby“ oder „Wüsten-Goby“ bezeichnet.
Faktencheck
Level
für Anfänger geeignet
Herkunft
Australien
Temperatur
22 - 28 °C
Haltung
Gruppe
Chlamydogobius eremius: Alle Infos zu Futter, Haltung & Co.
Chlamydogobius eremius lebt in dauerhaft wasserführenden Quellen und Bächen des Eyre-Beckens in Zentralaustralien. Dort sind die Gewässer oft klein, klar und durch Steine gegliedert. Viele Plätze liegen im Schatten von Röhricht oder überhängenden Ufern. Die Art nutzt Nischen, Spalten und Höhlen, um sich zu verstecken. Sie kommt auch mit stark wechselnden Bedingungen zurecht. Selbst wenig Sauerstoff wird toleriert. In der Ebene des Eyre-Sees können die Vorkommen isoliert sein, doch die Art ist daran angepasst. So findet sie auch in schwierigen Zeiten Rückzugsorte.Die Australische Wüstengrundel hat einen gestreckten, vorne rundlichen Körper mit kräftigem Kopf. Die Grundfarbe ist grau bis bräunlich, oft marmoriert. Männchen zeigen in Stimmung leuchtendes Gelb in der Vorderhälfte. Die erste Rückenflosse trägt Blau und Gelb, die zweite ist grau bis schwarz mit weißem Saum. Schwanz- und Afterflosse wirken dunkel mit hellem Rand. Die Brustflossen sind groß und durchsichtig. Die maximale Länge liegt bei etwa 6 cm.
Bei Chlamydogobius eremius sind die Geschlechtsunterschiede gut erkennbar. Männchen werden größer und farbiger, Weibchen bleiben schlichter. Die Flossen der Männchen sind markant gezeichnet.
Die Bodenbewohner balzen aktiv und besetzt kleine Höhlen. Das Männchen lockt, das Weibchen laicht in einer Höhle und das Männchen bewacht die Eier. Die Gelege haften an der Decke. Pro Laich gibt es meist 150 - 300 Eier. Der Schlupf folgt nach etwa 10 - 17 Tagen, das Männchen fächelt bis dahin ständig. Die Zucht im Aquarium ist gut möglich und eher leicht, wenn Höhlen und ruhige Ecken vorhanden sind.
Optimale Wasserwerte zur Haltung
Bei den Wasserwerten ist Chlamydogobius eremius unkompliziert. Sie sind aus freier Natur stark schwankende Bedingungen gewohnt. Für das Aquarium passt ein pH von 7,0 – 8,5. Die GH liegt ideal bei 9 - 19. Die KH darf im mittleren Bereich liegen, zum Beispiel 6 - 12. Die optimale Temperatur im Becken beträgt 22 - 28 °C.In der Natur verträgt die Art deutlich mehr, daher verkraftet sie kurzzeitig auch Schwankungen. Diese breite Toleranz entsteht durch das Leben in Quellen und Bächen einer Wüstenregion. Trotzdem sind konstante Werte im Aquarium wichtig. Bei Bedarf hilft ein Sprudelstein für mehr Sauerstoff.
Haltungsbedingungen, Aquarieneinrichtung, Vergesellschaftung
Für die Haltung eignet sich eine kleine Gruppe. Ein Männchen mit mehreren Weibchen funktioniert gut. Ab 60 Litern ist die Haltung in möglich, entspannter sind jedoch 80 - 100 Liter. Die Art passt in ein ruhiges Gesellschaftsbecken mit passenden Mitbewohnern. Ein Arten- oder Biotopbecken bringt die Farben und das Verhalten besonders schön heraus. Achte auf Sichtschutz und viele Rückzugspunkte.Für die Einrichtung planst du Höhlen und Deckung ein. Chlamydogobius eremius liebt Steinaufbauten mit Spalten, kleine Tonröhren und flache Höhlen unter Steinen. Feiner Sand oder sehr feiner Kies ist ideal als Bodengrund. Runde Kiesel und Steinplatten bilden ein Quell- oder Bach-Biotop nach. Wurzeln geben Schatten und Struktur. Robuste Pflanzen wie Vallisneria, Crinum, Hornkraut oder Javafarn sind hilfreich, denn sie nehmen Nährstoffe auf und geben Halt. Ein leiser Filter mit moderater Strömung passt gut. Für ein Bach-Biotop eignen sich unterschiedliche Kiesgrößen, Steinaufbauten und wenige, hartblättrige Pflanzen.
Die Art gilt als guter Springer, daher solltest du das Aquarium sicher abdecken.
Chlamydogobius eremius ist friedlich, aber revierbildend. Am besten wählst du ruhige, hartwasserliebende Partner aus ähnlichen Regionen. Sehr passend sind Regenbogenfische aus Australien, etwa Melanotaenia splendida. Auch Blauaugen wie Pseudomugil luminatus funktionieren gut. Wo verfügbar, eignen sich robuste Hardyheads wie Craterocephalus eyresii.
Zwerggarnelen-Nachwuchs wird meist gefressen, adulte Tiere sind nur bedingt sicher. Setze Garnelen daher besser nicht dazu.
Artgerechte Fütterung
Chlamydogobius eremius frisst in der Natur kleine Insektenlarven, Krebschen, Detritus und feine Algen. Er nimmt auch Fischlaich, wenn er ihn findet. Der Fisch sucht viel am Boden und in Spalten. Das Nahrungsspektrum ist breit, was in wechselnden Habitaten hilft. Das erklärt die gute Anpassung an verschiedene Futtermittel.Im Aquarium nimmst du am besten feines Frost- und Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops und Mückenlarven. Wichtig ist, dass das Futter zum Boden sinkt. Kleine Granulate und hochwertige Flocken werden nach der Eingewöhnung gut akzeptiert. Wechsle die Sorten, damit alles abgedeckt ist. Füttere kleine Portionen, dafür öfter. Zwei bis drei Gaben pro Tag sind ideal. Lass einen Fastentag in der Woche, damit das Wasser klar bleibt.
Steckbrief
Wissenschaftlicher Name
Chlamydogobius eremius
Umgangssprachlicher Name
Australische Wüstengrundel
Alter: bis 5 Jahre
Größe
bis 6 cm
Beckengröße
ab 60 Liter
Wassertemperatur
22 - 28 °C
Wasserhärte
mittelhart – sehr hart (GH 9 – 19, KH 6 - 12)
pH-Wert
7,0 – 8,5
Futter
Lebend- und Frostfutter, Granulat
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